Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Oktober 2026

1. GELTUNGSBEREICH

(1)   Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen LCHF Nordhessen, Inhaberin Iris Morgenthal, Dörnbergstr. 14, 34119 Kassel, E-Mail: info@lchf-nordhessen.de (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“). Der Begriff „Kunde“ bezieht sich auf Personen aller Geschlechter.

(2)   Die AGB gelten für folgende Leistungen der Anbieterin:

  1. a) digitale Produkte, insbesondere E-Books und Online-Kurse (Ziffer 3),
  2. b) Beratungs- und Coachingleistungen, insbesondere Ernährungs- und Gesundheitsberatung, Einzelcoaching, Auswertung und Besprechung von Gesundheitsanalysen, Supplement-Check, Omega-3-Beratung sowie smovey®-Kurse (Ziffern 4 und 5),
  3. c) Gutscheine (Ziffer 6).

(3)   Die Angebote der Anbieterin richten sich ausschließlich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, also an natürliche Personen, die den Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(4)   Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn die Anbieterin ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht. Im Einzelfall getroffene individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

(5)   Die Bestellabwicklung digitaler Produkte erfolgt über die Verkaufsplattform ThriveCart, die Zahlung über externe Zahlungsdienstleister (siehe Ziffer 7). Vertragspartner des Kunden ist in jedem Fall ausschließlich die Anbieterin. Die Nutzungsbedingungen dieser Dienstleister gelten nur für das Verhältnis zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Dienstleister.


2. VERTRAGSSCHLUSS

(1)   Die Darstellung der Produkte und Leistungen auf der Website, in sozialen Medien oder in Informationsmaterialien stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung bzw. Buchung.

(2)   Bestellung im Online-Shop: Der Kunde wählt das gewünschte Produkt aus und gibt im Bestellformular seine Daten ein. Vor Absenden der Bestellung kann er alle Eingaben prüfen und über die Eingabefelder bzw. die „Zurück“-Funktion des Browsers berichtigen. Durch Anklicken des Bestellbuttons (z. B. „Jetzt kaufen“ oder „Zahlungspflichtig bestellen“) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Bestellung per E-Mail bestätigt oder den Zugang zum Produkt freischaltet, je nachdem, was zuerst erfolgt.

(3)   Buchung von Beratungsleistungen: Beratungs- und Coachingleistungen können über die Website, per E-Mail, telefonisch oder persönlich angefragt werden. Der Vertrag kommt mit der Terminbestätigung der Anbieterin in Textform (z. B. per E-Mail) zustande. Erfolgt die Buchung über den Online-Shop, gilt Absatz 2.

(4)   Die Vertragssprache ist Deutsch. Die Anbieterin speichert den Vertragstext. Der Kunde erhält die Vertragsdaten und diese AGB per E-Mail. Die jeweils aktuellen AGB sind zudem jederzeit auf der Website der Anbieterin abrufbar.

(5)   Es besteht kein Anspruch auf Abschluss eines Vertrages. Die Anbieterin ist berechtigt, Bestellungen und Buchungsanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.


3. DIGITALE PRODUKTE

(1)   Digitale Produkte werden dem Kunden in elektronischer Form als Download, per E-Mail oder in einem Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung erfolgt unverzüglich nach Vertragsschluss und Zahlungseingang.

(2)   Der Inhalt des jeweiligen Produkts ergibt sich aus der Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung.

(3)   Die Anbieterin ist berechtigt, digitale Produkte zu aktualisieren und zu verbessern, wenn hierfür ein triftiger Grund besteht, insbesondere zur Anpassung an neue fachliche Erkenntnisse, an technische Entwicklungen oder zur Behebung von Fehlern. Für den Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Die Anbieterin informiert den Kunden in klarer und verständlicher Weise über die Änderung. Wird der Zugang zum Produkt oder seine Nutzbarkeit durch eine Änderung mehr als nur unerheblich beeinträchtigt, kann der Kunde den Vertrag nach Maßgabe des § 327r BGB innerhalb von 30 Tagen unentgeltlich beenden.

(4)   Die Zugangsdauer zu Online-Kursen und Mitgliederbereichen ergibt sich aus der Produktbeschreibung. Wird ein „lebenslanger Zugang“ angeboten, besteht der Zugang für die gesamte Dauer, in der die Anbieterin das Produkt anbietet, mindestens jedoch für drei Jahre ab dem Kauf. Stellt die Anbieterin ein solches Produkt ein, kündigt sie dies mindestens drei Monate vorher per E-Mail an und gibt dem Kunden Gelegenheit, herunterladbare Materialien zu sichern.

(5)   Der Kunde ist für einen Internetzugang und die zur Nutzung erforderliche technische Ausstattung (z. B. ein PDF-Programm) selbst verantwortlich. Zugangsdaten zum Mitgliederbereich sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

(6)   Digitale Produkte dienen der allgemeinen Wissensvermittlung. Sie stellen keine individuelle Beratung und keine medizinische Behandlung dar (siehe Ziffer 4 Absatz 6).


4. BERATUNGS- UND COACHINGLEISTUNGEN

(1)   Die Anbieterin bietet individuelle Beratungs- und Coachingleistungen an, insbesondere Ernährungs- und Gesundheitsberatung mit Schwerpunkt LCHF, Low Carb und ketogene Ernährung, Einzelcoaching, die Auswertung und Besprechung von Gesundheitsanalysen (z. B. Haarmineralanalyse, DNA-Analyse, Omega-3-Analyse), Supplement-Check, Omega-3-Beratung sowie smovey®-Kurse. Inhalt, Umfang, Dauer und Preis der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website, dem individuellen Angebot oder der Terminbestätigung.

(2)   Vor- und Nachbereitung: Ob und in welchem Umfang eine individuelle Vor- und Nachbereitung zur gebuchten Leistung gehört, ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem individuellen Angebot. Bei der ausführlichen Gesundheitsberatung umfasst sie insbesondere die Auswertung der vorliegenden Unterlagen, die Vorbereitung eines individuellen Gesundheitsplans sowie die Nachbereitung des Gesprächs. Diese Arbeit ist Bestandteil der vereinbarten Leistung und im Gesamtpreis enthalten. Die individuelle Auswertung beginnt frühestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin. Ziffer 5 Absatz 8 bleibt unberührt.

(3)   Beratung vor einem abgesagten Termin und zusätzliche Beratung: Inhaltliche Beratung per E-Mail, WhatsApp oder Telefon, die der Kunde bereits vor dem Termin im Rahmen des gebuchten Angebots in Anspruch nimmt, ist eine erbrachte Beratungsleistung. Sagt der Kunde den Termin endgültig ab und beendet die gebuchte Beratung, kann hierfür nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften eine anteilige Vergütung verlangt werden, auch bei einer Absage mehr als 48 Stunden vorher. Maßgeblich sind der Anteil der erbrachten Beratung am gesamten gebuchten Leistungsumfang und der vereinbarte Gesamtpreis. Der Zeitaufwand wird dokumentiert. Bereits vergütete Leistungen werden bei Fortführung der Beratung angerechnet und nicht doppelt berechnet. Beratung über den gebuchten Leistungsumfang hinaus wird nur nach vorheriger Vereinbarung über ihre Kosten berechnet. Hierfür gilt der vereinbarte Stundensatz; jede angefangene Viertelstunde wird mit einem Viertel dieses Stundensatzes berechnet. Kurze organisatorische Rückfragen bleiben kostenfrei. Fällt zugleich ein Ausfallhonorar nach Ziffer 5 Absatz 3 an, wird nur der höhere der beiden Beträge berechnet. Ziffer 5 Absatz 8 bleibt unberührt.

(4)   Die Beratung findet nach Vereinbarung persönlich in den Räumen der Anbieterin, telefonisch oder per Videocall statt. Bei telefonischen oder Online-Terminen sorgt der Kunde für eine funktionierende technische Verbindung.

(5)   Beratungs- und Coachingleistungen sind Dienstleistungen. Die Anbieterin schuldet eine sorgfältige und fachkundige Beratung, jedoch keinen bestimmten Erfolg (siehe Ziffer 9). Die Anbieterin wahrt die Interessen des Kunden und beeinflusst ihn nicht im Sinne eigener persönlicher, politischer, religiöser oder anderer Anschauungen. Sieht sie sich nicht mehr in der Lage, die Beratung sinnvoll fortzuführen, teilt sie dies dem Kunden unverzüglich mit.

(6)   Keine Heilbehandlung: Die Anbieterin übt keine Heilkunde aus. Sie stellt keine Diagnosen, verordnet keine Arzneimittel und behandelt keine Krankheiten. Beratungen, Analysen und Empfehlungen ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei bestehenden Erkrankungen, während einer Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten – insbesondere blutzucker- oder blutdrucksenkenden Medikamenten – ist der Kunde verpflichtet, eine Ernährungsumstellung vorab mit seiner behandelnden Ärztin oder seinem behandelnden Arzt abzustimmen. Medikamente dürfen niemals eigenständig abgesetzt oder in der Dosierung verändert werden.

(7)   Gesundheitsanalysen: Testsets für Laboranalysen bestellt der Kunde selbst und unmittelbar beim jeweiligen Hersteller bzw. Labor. Dieser Vertrag kommt ausschließlich zwischen dem Kunden und dem Hersteller zustande. Es gelten dessen Bedingungen. Die Anbieterin ist nicht Vertragspartnerin dieses Vertrages und nicht verantwortlich für Testsets, Probenversand oder die Laborleistung. Ihre Leistung beschränkt sich auf die Auswertung und Besprechung der Ergebnisse, die der Kunde ihr zur Verfügung stellt. Diese Auswertung stellt keine medizinische Diagnose dar.

(8)   Mitwirkung des Kunden: Der Kunde macht alle für die Beratung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß, insbesondere im Anamnesebogen. Er informiert die Anbieterin über bestehende Erkrankungen, Medikamente, Unverträglichkeiten, eine Schwangerschaft sowie über wesentliche Veränderungen während der Beratung. Unvollständige oder unrichtige Angaben können die Qualität und Sicherheit der Beratung beeinträchtigen. Die Anbieterin haftet nicht für Folgen, die ausschließlich auf solchen Angaben beruhen, sofern sie selbst keine Pflichtverletzung zu vertreten hat. Die Haftung nach Ziffer 11 bleibt unberührt.

(9)   Pakete und Mehrfachkarten: Beim Kauf von Beratungspaketen oder Mehrfachkarten (z. B. smovey®-10er-Karten, die die Anbieterin persönlich ausstellt) ergibt sich die Gültigkeitsdauer aus der Leistungsbeschreibung. Das gesetzliche Kündigungsrecht des Kunden nach § 627 BGB bleibt unberührt. Im Fall einer Kündigung wird die Vergütung für bereits bezahlte, aber noch nicht in Anspruch genommene Leistungen anteilig erstattet.


5. TERMINE, ABSAGE UND NICHTERSCHEINEN

(1)   Vereinbarte Termine sind für beide Seiten verbindlich. Die Anbieterin hält die gebuchte Zeit ausschließlich für den Kunden frei.

(2)   Der Kunde kann einen Termin bis spätestens 48 Stunden vor Beginn ohne Ausfallhonorar absagen oder verschieben. Die Absage erfolgt in Textform, z. B. per E-Mail an info@lchf-nordhessen.de. Maßgeblich ist der Zugang der Absage bei der Anbieterin. Die Vergütung für bereits auf Wunsch des Kunden erteilte inhaltliche Beratung nach Ziffer 4 Absatz 3 bleibt hiervon unberührt.

(3)   Ausfallhonorar bei umfangreich vorbereiteten Einzelberatungen: Erscheint der Kunde nicht zum vereinbarten Termin oder sagt er später als 48 Stunden vor Beginn ab, kann die Anbieterin bei einer Einzelberatung mit ausdrücklich vereinbarter umfangreicher individueller Vorbereitung ein Ausfallhonorar von 80 % der vereinbarten Gesamtvergütung für diese Einzelberatung einschließlich ihrer Vorbereitung berechnen, sofern mit der Vorbereitung bereits begonnen wurde und die gesetzlichen Voraussetzungen eines Vergütungs- oder Schadensersatzanspruchs wegen des Terminausfalls vorliegen. Die Pauschale berücksichtigt die bereits erbrachte individuelle Vorbereitungsarbeit, den Ausfall der ausschließlich reservierten Beratungszeit und die typischerweise ersparten Aufwendungen. Die Vorbereitung wird daneben nicht gesondert berechnet. Bei anderen Leistungen, insbesondere smovey®-Kursen oder Beratungen ohne vereinbarte umfangreiche individuelle Vorbereitung, gilt diese Pauschale nicht; etwaige Ansprüche richten sich ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Absätze 4, 5 und 8 bleiben unberührt.

(4)   Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die Pauschale entstanden ist. Die bereits erbrachte Auswertung und Vorbereitung ist individuell auf den Kunden zugeschnitten und nicht auf andere Kunden übertragbar. Wegen der erforderlichen individuellen Vorbereitung ist eine kurzfristige Neuvergabe regelmäßig nicht möglich. Sollte ausnahmsweise eine anderweitige Vergabe erfolgen, werden tatsächlich erzielte Einnahmen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften angerechnet. Soweit dadurch der Ausfall ausgeglichen wird, verringert sich das Ausfallhonorar; bei vollständigem Ausgleich entfällt es.

(5)   Das Ausfallhonorar entfällt ferner, wenn der Kunde den Termin aus einem von ihm nicht zu vertretenden Grund (z. B. plötzliche Erkrankung oder Unfall) nicht wahrnehmen kann und die Anbieterin hierüber unverzüglich informiert.

(6)   Verspätet sich der Kunde, verkürzt sich die Beratungszeit entsprechend. Die vereinbarte Vergütung bleibt in voller Höhe bestehen.

(7)   Muss die Anbieterin einen Termin absagen (z. B. wegen Krankheit), informiert sie den Kunden unverzüglich und bietet einen Ersatztermin an. Wünscht der Kunde keinen Ersatztermin, erstattet die Anbieterin bereits gezahlte Beträge für diesen Termin. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe von Ziffer 11.

(8)   Widerruf und gesetzliche Rechte: Das gesetzliche Widerrufsrecht nach Ziffer 8 bleibt unberührt. Bei einem wirksamen Widerruf wird kein Ausfallhonorar berechnet. Für bereits erbrachte Leistungen kann Wertersatz ausschließlich unter den gesetzlichen Voraussetzungen verlangt werden. Soll die Beratung einschließlich ihrer individuellen Vorbereitung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erfolgt dies nur auf ausdrückliches Verlangen des Kunden und nach Information über einen möglichen Wertersatz sowie über die Voraussetzungen des Erlöschens des Widerrufsrechts. Soweit für die gebuchte Leistung ein gesetzliches Kündigungsrecht besteht, bleiben dieses und seine gesetzlichen Vergütungsfolgen unberührt. Bei einer wirksamen Ausübung eines solchen Kündigungsrechts richten sich Ansprüche für bereits erbrachte Leistungen und den Terminausfall nach den gesetzlichen Vorschriften; die Pauschale nach Absatz 3 wird nicht an deren Stelle angewendet.


6.GUTSCHEINE

(1)   Gutscheine werden von der Anbieterin persönlich ausgestellt und können für ihre Leistungen eingelöst werden. Sie sind drei Jahre gültig, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft wurde.

(2)   Gutscheine werden auf den Namen der beschenkten Person ausgestellt und können nur von dieser Person eingelöst werden, da die Beratungsleistungen individuell auf die jeweilige Person zugeschnitten sind. Ein Restguthaben bleibt bis zum Ablauf der Gültigkeit erhalten. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


7. PREISE UND ZAHLUNG

Preise

(1)   Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung bzw. Buchung angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise in Euro. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

(2)   Bei digitalen Produkten fallen keine Versandkosten an. Kosten der Zahlungsabwicklung werden dem Kunden nicht gesondert berechnet.

(3)   Rabatt- oder Aktionscodes sind nur im angegebenen Zeitraum gültig, nicht miteinander kombinierbar und können nicht nachträglich auf bereits abgeschlossene Bestellungen angerechnet werden. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.


Zahlung im Online-Shop

(4)   Der Preis für digitale Produkte ist mit Vertragsschluss sofort fällig. Im Online-Shop stehen dem Kunden die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung, insbesondere:

  1. a) Kreditkarte (z. B. Mastercard, Visa, American Express) sowie weitere über Stripe angebotene Zahlungsarten wie Apple Pay, Google Pay, Link oder Amazon Pay. Die Abwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland. Die Belastung erfolgt mit Abschluss der Bestellung.
  2. b) PayPal: Der Kunde wird zur Website von PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Luxemburg, weitergeleitet und autorisiert dort die Zahlung. Voraussetzung ist ein PayPal-Konto oder die Zahlung als Gast, soweit PayPal dies anbietet. Die Belastung erfolgt mit Abschluss der Bestellung.
  3. c) Klarna: Der Kunde kann je nach Angebot sofort, später oder in Raten über Klarna Bank AB (publ), Stockholm, Schweden, bezahlen. Klarna entscheidet selbst über die angebotenen Zahlungsoptionen und kann hierfür eine Bonitätsprüfung durchführen. Bei Zahlung über Klarna ist der Kaufpreis an Klarna zu zahlen.

(5)   Für die Nutzung der jeweiligen Zahlungsart gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. Die Zahlungsdaten werden ausschließlich vom Zahlungsdienstleister verarbeitet. Die Anbieterin erhält keine vollständigen Kreditkarten- oder Kontodaten.

(6)   Die Anbieterin behält sich vor, im Einzelfall bestimmte Zahlungsarten nicht anzubieten. Welche Zahlungsarten im Einzelfall verfügbar sind, wird im Bestellprozess angezeigt.

(7)   Soweit für ein Produkt Ratenzahlung angeboten wird, ergeben sich Anzahl, Höhe und Fälligkeit der Raten aus dem Bestellprozess. Die Raten werden über die gewählte Zahlungsart automatisch eingezogen. Gerät der Kunde mit einer Rate in Verzug, kann die Anbieterin den Zugang zum Produkt bis zum Ausgleich des offenen Betrags vorübergehend sperren, nachdem sie den Kunden vorher in Textform darauf hingewiesen hat.

Zahlung von Beratungs- und Coachingleistungen

(8)   Beratungs- und Coachingleistungen sind per Vorkasse zu zahlen. Der Kunde erhält bei der Buchung eine Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto zu zahlen und muss spätestens vor Beginn des ersten Termins beglichen sein. Leistungen nach Ziffer 4 Absatz 3 werden nachträglich in Rechnung gestellt. Bei Buchung über den Online-Shop gelten die Absätze 4 bis 6.

Rechnung, Verzug und Rückbuchungen

(9)   Der Kunde erhält eine Rechnung per E-Mail. Er ist mit der Übermittlung von Rechnungen in elektronischer Form einverstanden.

(10) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(11) Wird eine Zahlung aus vom Kunden zu vertretenden Gründen zurückgebucht oder nicht eingelöst (z. B. unberechtigte Rückbuchung, mangelnde Kontodeckung), hat der Kunde die der Anbieterin dadurch tatsächlich entstandenen Kosten zu erstatten. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass keine oder geringere Kosten entstanden sind. Bis zum Ausgleich kann die Anbieterin den Zugang zu digitalen Produkten vorübergehend sperren.


8. WIDERRUFSRECHT

Verbrauchern steht bei Verträgen, die im Fernabsatz (z. B. über die Website, per E-Mail oder Telefon) oder außerhalb der Geschäftsräume der Anbieterin geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (LCHF Nordhessen, Inh. Iris Morgenthal, Dörnbergstr. 14, 34119 Kassel, Telefon: 0176 52212652, E-Mail: info@lchf-nordhessen.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter https://tally.so/r/Gx8Xv2 ausüben. Bei Nutzung erhalten Sie unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt und Zeitstempel.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Besondere Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts

Digitale Inhalte: Bei einem Vertrag über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befinden (z. B. E-Books, Online-Kurse), erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Vertragserfüllung begonnen haben, nachdem Sie 1. ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, 2. Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren und 3. wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) zur Verfügung gestellt haben.

Dienstleistungen: Bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

– Ende der Widerrufsbelehrung –

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: LCHF Nordhessen, Inh. Iris Morgenthal, Dörnbergstr. 14, 34119 Kassel, E-Mail: info@lchf-nordhessen.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_______________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*): _______________________

Name des/der Verbraucher(s): __________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ___________

Datum: ______________

(*) Unzutreffendes streichen.


9. EIGENVERANTWORTUNG UND KEINE ERFOLGSGARANTIE

(1)   Die Produkte und Beratungen der Anbieterin setzen einen freien, aktiven und selbstverantwortlichen Prozess des Kunden voraus.

(2)   Die Anbieterin gibt Empfehlungen. Ob und wie der Kunde diese umsetzt, entscheidet er selbst und in eigener Verantwortung. Für Folgen, die ausschließlich auf einer eigenmächtigen Abwandlung oder unvollständigen Umsetzung der Empfehlungen oder auf einer entgegen Ziffer 4 Absatz 6 unterlassenen ärztlichen Abstimmung beruhen, haftet die Anbieterin nicht, sofern sie selbst keine Pflichtverletzung zu vertreten hat. Ihre Verantwortung für eine sorgfältige und fachkundige Beratung sowie die Haftung nach Ziffer 11 bleiben unberührt.

(3)   Die Anbieterin übernimmt keine Garantie für einen bestimmten gesundheitlichen Erfolg, eine Gewichtsveränderung oder das Erreichen sonstiger Ziele des Kunden, da diese von zahlreichen individuellen Faktoren abhängen.


10. URHEBERRECHTE UND NUTZUNGSRECHTE

(1)   Alle Produkte, Unterlagen und Inhalte der Anbieterin (z. B. Texte, E-Books, Kursinhalte, Rezepte, Arbeitsblätter, Grafiken) sind urheberrechtlich geschützt.

(2)   Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, räumlich und zeitlich unbeschränktes Recht, die Inhalte ausschließlich für private, nicht kommerzielle Zwecke zu nutzen. Eine Weitergabe, Vervielfältigung für Dritte, Veröffentlichung oder Weiterveräußerung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

(3)   Rückmeldungen und Erfahrungsberichte des Kunden veröffentlicht die Anbieterin nur mit dessen ausdrücklicher Einwilligung.


11. HAFTUNG

(1)   Für Mängel gelten die gesetzlichen Regeln.

(2)   Die Anbieterin haftet unbeschränkt, wenn sie vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt, wenn Leben, Körper oder Gesundheit verletzt werden sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3)   Verletzt die Anbieterin leicht fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, haftet sie nur für den typischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentlich sind Pflichten, ohne die der Vertrag nicht ordnungsgemäß erfüllt werden kann und auf die der Kunde sich verlassen darf. Im Übrigen haftet die Anbieterin für leichte Fahrlässigkeit nicht.


12. VERTRAULICHKEIT UND DATENSCHUTZ

(1)   Die Anbieterin behandelt alle Informationen, die ihr im Rahmen der Beratung bekannt werden, vertraulich. Diese Verschwiegenheit gilt auch nach Vertragsende. Sie kann nur durch Einwilligung des Kunden oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung aufgehoben werden.

(2)   Personenbezogene Daten werden nur erhoben und verarbeitet, soweit dies zur Vertragsdurchführung erforderlich oder gesetzlich erlaubt ist. Gesundheitsdaten (z. B. aus dem Anamnesebogen oder aus Analysen) verarbeitet die Anbieterin nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden. An technische Dienstleister (z. B. Verkaufsplattform, Zahlungsdienstleister, Formularanbieter) werden Daten nur übermittelt, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder der Kunde eingewilligt hat.

(3)   Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung unter https://lchf-nordhessen.de/datenschutzerklaerung/.


13. STREITBEILEGUNG

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


14. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

(1)   Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Diese Rechtswahl gilt nur, soweit dem Kunden dadurch nicht der Schutz entzogen wird, den ihm die zwingenden Bestimmungen des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewähren.

(2)   Für jeden Vertrag gilt die Fassung dieser AGB, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültig ist.

(3)   Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.